Hi, ich bin Cynthia
ich begleite Menschen dabei, Gefühle, Stressreaktionen und die Sprache
des Nervensystems besser zu verstehen und im Alltag zu regulieren.
In meiner Arbeit unterstütze ich sowohl Einzelpersonen als auch Eltern, pädagogische Fachkräfte, Teams und Bildungseinrichtungen dabei, mehr emotionale Klarheit, Stabilität und Handlungsspielraum zu entwickeln.
Dabei verbinde ich systemische Perspektiven mit traumasensibler Haltung und alltagsnah vermitteltem Wissen über Emotionen und Selbstregulation.
Mein Ziel ist es, verständliche Zugänge zu inneren Prozessen zu schaffen und Räume zu öffnen, in denen Menschen sich selbst und anderen mit mehr Sicherheit, Bewusstheit und Verbundenheit begegnen können.


Mein Weg
Mein eigener Weg hat mich früh mit Fragen rund um emotionale Überforderung, Stress und innere Stabilität in Kontakt gebracht. Über lange Zeit habe ich versucht, durchzuhalten und dabei eigene Gefühle und Bedürfnisse oft übergangen.
Irgendwann wurde deutlich, dass diese Strategie an ihre Grenzen kommt und dass echte Veränderung nicht über reines „Funktionieren“, sondern über Verstehen und Fühlen entsteht.
Diese Erfahrung hat mein Interesse daran geweckt, wie Menschen wieder Zugang zu sich selbst finden können: zu ihren Gefühlen, ihrem Körper und ihren inneren Reaktionen. Besonders die Frage, wie sich Stress, Schutzreaktionen und alte Muster im Alltag zeigen und wie sie sich verändern lassen, ist dabei in den Mittelpunkt gerückt.
Im Verlauf meiner persönlichen und fachlichen Entwicklung habe ich gelernt, wie wichtig ein verständnisvoller Blick auf die eigene Geschichte ist und wie viel Entlastung entstehen kann, wenn Menschen beginnen, ihre inneren Prozesse besser einzuordnen statt sie zu bewerten.
Ebenso prägend war für mich die Erfahrung, wie unterstützend sichere Beziehungen, achtsame Begleitung und ein bewusster Umgang mit dem Körper für Veränderungsprozesse sein können.
Heute verbinde ich diese persönlichen Erfahrungen mit meiner systemischen und traumasensiblen Fachausbildung. Sie bilden die Grundlage meiner Arbeit, in der ich Menschen dabei begleite, wieder mehr Verbundenheit zu sich selbst, ihrem Körper und ihrem Umfeld aufzubauen und eigene Handlungsspielräume bewusster zu nutzen.
Vom Kopf in den Körper
Jede Erfahrung prägt uns. Alte Muster können uns schützen, uns aber auch einschränken, wenn wir sie nicht integrieren. Viele von uns lernen früh, Gefühle zu unterdrücken, den Körper auszublenden oder Verantwortung allein zu tragen. Doch genau diese Distanz zu uns selbst und zu anderen kostet Energie, führt zu innerer Anspannung und blockiert Wachstum.
Mein eigener Weg hat mir gezeigt, dass echte Klarheit und Stabilität erst entstehen, wenn wir uns auf mehreren Ebenen verbinden:
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Mit uns selbst: Wir spüren, was wir wirklich fühlen, und hören auf unsere Bedürfnisse.
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Mit unserem Körper: Wir erkennen, wie sich Erfahrungen körperlich manifestieren (Spannung, Erschöpfung, Energie oder Freude) und lernen, sie bewusst wahrzunehmen und zu regulieren.
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Mit anderen Menschen: Unser Nervensystem sucht Sicherheit in Beziehungen. Wenn wir erleben, dass wir gesehen, gehalten und wertgeschätzt werden, entsteht Vertrauen: die Basis für Wachstum und neue Erfahrungen.
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Mit der Welt: Wir fühlen uns verbunden mit unserer Umgebung, unseren Mitmenschen und dem größeren Ganzen. Ein Gefühl, das uns Halt gibt, Orientierung schenkt und Sinn stiftet.
Diese Verbindung von Kopf, Körper, Gefühlen und sozialen Beziehungen ist kein einmaliger Schritt, sondern ein Prozess. Alte Muster lösen sich langsam, Energie kann wieder fließen, und wir gewinnen Zugang zu unserer eigenen Kraft, Kreativität und inneren Freiheit.
Erst wenn all diese Ebenen zusammenwirken, können wir alte Begrenzungen hinter uns lassen, uns selbst wirklich begegnen und auch anderen authentisch und wertschätzend begegnen.
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Mein Leitstern: Awen
Awen stammt aus der keltischen Tradition und beschreibt eine innere Kraft, aus der Inspiration, Kreativität und authentischer Selbstausdruck entstehen. Sie steht für einen natürlichen Fluss, in dem Gedanken, Gefühle und Energie in Verbindung sind und sich frei entfalten dürfen.
Awen erinnert daran, Körper, Geist und Emotionen nicht getrennt zu betrachten, sondern als miteinander verbundene Einheit. Sie lädt dazu ein, die eigene Kreativität zu nutzen, Gefühle bewusst wahrzunehmen und sich mit der eigenen inneren Wahrheit zu verbinden. Für mehr Klarheit, Selbstvertrauen und innere Balance.
Meine Tätigkeitsgebiete
Meine Arbeit verbindet zwei sich ergänzende Bereiche: Bildungsarbeit und systemisches Coaching.
In Vorträgen, Workshops und Fortbildungen vermittle ich verständliches Wissen über Emotionen, Nervensystem und Selbstregulation: wissenschaftlich fundiert, alltagsnah und mit einer traumasensiblen Haltung.
Im systemischen Coaching begleite ich Menschen dabei, emotionale Klarheit, innere Stabilität und neue Handlungsspielräume zu entwickeln. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte und seine eigenen Fragen mit. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem Verständnis wachsen und neue Erfahrungen möglich werden können.
Zusätzlich begleite ich als Co-Dozentin am INeKO Institut der Universität zu Köln angehende systemische Coaches in ihrer Ausbildung.
Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist der Blick auf Kontext und Lebensrealitäten. Menschen bewegen sich immer in sozialen Systemen, die ihr Erleben, Verhalten und ihre Handlungsmöglichkeiten mitprägen. Neben individuellen Faktoren spielen daher auch strukturelle und systemische Bedingungen eine zentrale Rolle.
Ich bin mir bewusst, dass Diskriminierung unterschiedliche Formen haben kann und Menschen sehr verschieden betrifft. Unter anderem durch Rassismus, Sexismus, Ableismus, Klassismus, Queerfeindlichkeit oder Mobbing, analog wie digital. Diesen Perspektiven begegne ich mit einer kontinuierlichen intersektionalen Weiterbildung und einer reflektierten Haltung in meiner Arbeit.
Beruflicher Hintergrund
auf einen Blick
Auf einen Blick
- Studium: Kommunikation, International Marketing & Management
- 8 Jahre Tätigkeit als Unternehmensberaterin
- Schwerpunkte: Transformation, Change Management, Kommunikation & Befähigung, Projektmanagement,
Coaching & Workshops - 3 Jahre Teil eines Führungsteams
- Schwerpunkte: Transformation, Change Management, Kommunikation & Befähigung, Projektmanagement,
Aus- und Weiterbildungen
- Systemische Coach-Ausbildung (2022–2023), INeKO Institut der Universität zu Köln
- Weiterbildung: Trauma und Nervensystem (2024)
- Weiterbildung: Neurosystemische Integration – traumasensibles Coaching (2025-2026)
Lehrtätigkeit
- Co-Dozentin am INeKO Institut der Universität zu Köln für systemisches Coaching & Change Management
Meine Vision
Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen mehr innere Sicherheit und Verbundenheit erleben: mit sich selbst, mit anderen und ihrer Umgebung. Meine Arbeit verstehe ich als Beitrag zu mehr Bewusstheit und Verbundenheit im individuellen und gesellschaftlichen Kontext. Wenn Menschen sich selbst besser verstehen und regulieren können, wirkt sich das auch auf unser Miteinander aus.
Mir ist wichtig, Menschen mit ihren individuellen Erfahrungen ernst zu nehmen und ihnen mit Respekt und Offenheit zu begegnen. Das bedeutet nicht, jedes Verhalten gutzuheißen, sondern den Menschen in seiner Entwicklung und Geschichte zu sehen. Auf dieser Grundlage kann ein Raum entstehen, in dem sowohl Selbstreflexion als auch Veränderung möglich werden.
Mein Anliegen ist es, Bedingungen zu fördern, in denen Menschen sich sicher genug fühlen, um eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, Ressourcen zu entdecken und neue Erfahrungen zu machen. Ich bin überzeugt, dass Entwicklung dann möglich wird, wenn Körper, Emotionen und Denken miteinander in Verbindung stehen und Beziehung als stabilisierender Faktor erlebt werden kann.
Veränderung entsteht für mich dort, wo Menschen sich selbst besser verstehen und dadurch handlungsfähiger und verbundener mit ihrem Leben werden.

